
Installation Galaria Fravi Domat/Ems Ausschnitt STRUKTUR 2009
Draht Magnet Kohle Bleistift Masse variabel

LANDSCHAFT Installation KunstraumSandraRomer Chur
Kohlezeichnung auf Betonboden ca 800 x 350 cm

ohne Titel 1999
Lithographie 1/6 . Druck auf Büttenpapier 34 x 45 cm

COMPOSE & COLLAPSE 2009 . Raumintervention Bündner Kunstmuseum Chur
Graphitzeichnung auf Wand ca. 600 x 350 cm

COMPOSE & COLLAPSE 2009 . Raumintervention Bündner Kunstmuseum . Ausschnitt
Graphitzeichnung auf Wand ca. 600 x 350 cm
Lydia Wilhelm is born 1975 in Disentis/Mustér
she lives and works in Winterthur, Switzerland
Lydia Wilhelm shows newest works in the group exhibition composing lines from August 25th till September 25th 2010
Atelier in Luzern | seit 2003 |
Diplom in Kunst & Vermittlung, HGK Luzern | 2000–2003 |
Ausbildung an der HGK Zürich & HGK Luzern | 1996–1999 |
Preise und Förderung: 2009 Atelierstipendium Berlin des Kanton Graubünden / Kunst am Bau-Wettbewerb 1. Platz PH Graubünden Chur . Atelierstipendium Cité Internationale des Arts Paris / 2010 artist in residence, Skaftfell Art Center Seydisfjördur Island
LANDSCHAFT - Installation im KunstraumSandraRomer Chur . In der Ausstellung im
KunstraumSandraRomer wurden unter dem Titel „Transformationen“ vier Positionen gezeigt, die sich formal und inhaltlich auf verschiedenen Ebenen mit Umwandlungs-prozessen auseinandersetzen. [ ... ] Die Veränderungen von Natur und Landschaft nimmt die Arbeit von Lydia Wilhelm auf. Sie inszeniert auf dem Boden im Schopf eine aus Kohle bestehende, sich durch Ausseneinwirkung stetig verändernde und schliesslich vergängliche Landschaft. In ihren jüngeren Arbeiten beschäftigt sich Lydia Wilhelm ausgiebig mit Natur und Landschaft und insbesondere mit deren Vergänglichkeit. [ ... ] Es interessiert Lydia Wilhelm die zufällige Zerstörung, die wesentlich am Entstehungsprozess eines Bildes beteiligt ist. In diesem Kontext erstaunt nicht, dass die Künstlerin gegenwärtig vor allem die Form der temporären Installation sucht: „Zeichnerische Interventionen interessieren mich, weil sie für den Moment geschaffen sind. Jeder Raum ist aufgrund der Gegebenheiten eine Herausforderung. Mich reizt das Sprengen einer vorgegebenen Zeichenfläche und das Spielen mit visuellen Zeichen im Raum.“ Die gezeigte Bodeninstallation aus Kohlestaub wird sich nicht zuletzt durch die Ausstellungsbesucher, die durch die Landschaft wandern, verändern.
COMPOSE & COLLAPSE - Katalogtext zur Ausstellung im Bündner Kunstmuseum .
Vermessen - Strategien zur Erfassung von Raum. Die grosse Wandzeichnung von Lydia Wilhelm entlang den architektonischen Gegebenheiten des Ausstellungsraums wird erst kurz vor Eröffnung entstehen und doch lassen Wilhelms bisherige Arbeiten Rückschlüsse auf deren Inhaltlichkeit zu. Die Auseinandersetzung mit Stadt- und Landschaftsformationen ist im Schaffen der Künstlerin allgegenwärtig. Bei ihrer Fotoserie Rotten Moments (seit 2007) zersetzen natürliche Kräfte die Negative und löschen die abgebildete Landschaft allmählich aus. Es entstehen Kartografi en aus sich immer weiter ausbreitenden weissen Flecken, die der klassischen Eliminierung von Leerstellen durch den Landvermesser diametral entgegenlaufen. In den Koordinatenzeichnungen geht Wilhelm hingegen von einem präzis bestimmbaren, mit Google Earth eruierten Ort aus und interpretiert diese Aufsichten in kleinformatigen Zeichnungen, die in eigenartiger Schwebe zwischen Wiedererkennen und Unlesbarkeit bleiben. Die im Titel bis auf die Sekunde genau angegebene Position macht eine Überprüfung ebenso möglich wie überflüssig. Noch einen Schritt weiter geht die Künstlerin in der Bodenarbeit Landschaft (2008). Sie setzt Google Earth-Fragmente von Berglandschaften frei zusammen und lässt eine neue Welt entstehen, die das Allmachtsversprechen unseren Informationszeitalters aufgreift - der ständig verfügbare, universelle Zugriff auf Städte, Strassen, Bauten, Berge und mittlerweile sogar auf die Tiefen der Meere. Mit dem verwendeten Graphitpulver, das auch in der neuen Wandinstallation zu Einsatz kommt, erzählt Wilhelm zugleich eine andere Geschichte. Denn die Massivität von Gebirgen und Gebäuden ist in flüchtigem Staub wiedergegeben, der bei geringster Manipulation verwischt und nach der Ausstellung ganz verschwindet.
Solo Exhibitions
Neue Arbeiten_Galaria Fravia Domat-Ems | 2009 |
Neue Arbeiten_station 21 Zürich | 2009 |
Landschaft_Erfrischungsraum Luzern | 2008 |
Zwischenspiel Nr. 2_Kunstraum R57 Zürich | 2008 |
Camera Obscura_Forum Junge Kunst Zug | 2005 |
Camera Obscura_Arlecchino Luzern | 2004 |
Projektionen_Szenario Goldau | 2002 |
Group Exhibitions Selection
venti stelle . mitart gallery Basel | 2011 |
composing lines, mitart gallery Basel | 2010 |
Vermessen_Bündner Kunstmuseum Chur, Katalog | 2009 |
Transformationen_Kunstraum Sandra Romer Chur | 2008 |
Jahresausstellung_Bündner Kunstmuseum Chur | 2008 |
Hymmelwärts_station 21 Zürich | 2008 |
Subjectline: Einladung zum Handeln_Kunsthalle Luzern & Substitut Berlin | 2008 |
gaf 49_white space Zürich | 2007 |
jungkunst_Cityhalle Winterthur | 2007 |
Zimmer frei - der Bildzwang in der Kornschütte Luzern | 2007 |
Jahresausstellung_Bündner Kunstmuseum Chur | 2007 |
jungkunst_Cityhalle Winterthur | 2006 |
buff! Buffet_Kunstpanorama Luzern | 2005 |
Minifesto Luzern/San Francisco_Kunstpanorama Luzern | 2004 |
Artwalk_Galerie art one Zürich | 2004 |
Kultursommer Greina_Greinaebene Sumvitg | 2004 |
Artwalk_Galerie art one Zürich | 2003 |
Nur nichts finden_Erfrischungsraum Luzern | 2002 |