

Not in the wildest Dreams 2008
mixed media 70 x 120 x 120 cm


piggyback 2006
Polyresin, Epoxy, Acryl 100 x 95 x 90


fishing clouds 2006
mixed media 70 x 100 x 130


our-deer-home / Geweihtes Haus, edition of 100, 1999
mixed media 40 x 30 x 60


Wer hat Omas Pfannkuchen gegessen? 2007
Mixed media 70 x 90 x 110


Diamonds are for ever 2008
mixed media 70 x 90 x 110 cm


Roberto Blanco 2008
mixed media 70 x 70 x 140 cm


Ceci n'est pas un Koons 2007
mixed media 70 x 60 x 130 cm


Black Sabbath 2007
Mixed media 90 x 80 x 110


Friendly Outgrowth 2008
Mixed media 70 x 50 x 120
friendly outgrowth . Ausstellung Do 28. Aug – Sa 27. Sep 2008
In der Einzelausstellung zeigt Roland Faesser Skulpturen aus seiner neuesten und auch früheren Schaffensperioden
Mit friendly outgrowth den „freundlichen Wucherungen“ hat Roland Faesser eine 50-teilige Serie in Angriff genommen, die auf dem Grundmodul der Trophäe aufbaut. Die erwähnte Spezies wird ihrer Ursprungsform beraubt und mit unverhofften Gewächsen und Eindringlingen zur beschleunigten Evolution getrieben. Amorphes entwickelt ungeahnte Strukturen und fügt sich zu einem neuen Ganzen zusammen. Damit werden eigensinnige, raumgreifende Ausformungen kreiert, die sich selbst behaupten, die ihren Auftritt proben. Verinnerlichte Welten stülpen sich nach Aussen. Der Trieb des Jagens wird zur Inszenierung. Die Beute und deren Glorifizierung durch unsere Trivialkultur, werden von Faesser als Nährboden, für eine gesteigerte Form der "geweihten" Selbstverwirklichung genutzt. Rohrähnliche Elemente vervielfachen sich in Übergrösse zum thronenden Labyrinth. Drollige Stricktiere stimmen ein zum Chorgesang.... Jeff Koons Äffchen entdeckt seine affirmative Umgebung und klammert sich übermütig an deren verspiegelten Oberfläche. Eine Spielkultur, wie wir sie aus phantastischen Geschichten kennen, die mehrheitlich in slapstickartigen Handlungen ihren Höhepunkt findet. Mit den seriellen Unikaten will er den Spielwitz einfrieren um ihn zeitgleich in einer Reihe, als fortlaufende Geschichte, wieder zu öffnen. Die Mutanten sind noch ganz artig, sittsam; sind sich ihrer geschenkten Aufmerksamkeit durchaus bewusst und fühlen sich nicht verpflichtet, ihre Gunst mit provokanten Statements zu missbrauchen. Oder doch? Sie zelebrieren eine Brise von Dekadenz, von kultivierter Manieriertheit, die sich in vornehmer Gelassenheit gefällt. Roland Faesser steht der Entwicklung dieses Projektes offen gegenüber.
Mit Umtriebigkeit, zukünftigen Reisen und örtlichen Veränderungen ist die Bahn frei für die Entstehung neuer weiterführender Werke. Was heute noch unvorhersehbar in Kombination und Konfrontation erscheint, nimmt morgen bereits Gestalt an _ Wir dürfen gespannt sein.