

Ohne Titel 2006
Mischtechnik auf Leinwand 84 x 150 cm


Ohne Titel 2008
Mischtechnik auf Leinwand 184 x 150 cm


Brandung 2007
Mischtechnik auf Leinwand 151 x 122 cm


Ohne Titel 2006/07
Mischtechnik auf Leinwand 184 x 150 cm

Ränder I-II 2007
Oel auf Buchrücken je 22,5 x 31 cm

Ohne Titel 2007
Oel und Wachs auf Papier je 24 x 27 cm

In situ I–II (aus Serie) 2007
Oel und Wachs auf Holz 24 x 27 cm

Places I–II 2008
Pigment auf Holz 30 x 40 cm


Ohne Titel 2008
Mischtechnik auf Leinwand 184 x 150 cm


Ohne Titel 2005/06
Mischtechnik auf Leinwand 184 x 150 cm

Flut 2007 Kunstrapport 07 Rheinfelden
Mischtechnik auf Leinwand 184 x 150 cm


Flut 2007
Mischtechnik auf Leinwand 184 x 150 cm

Installation «Bildorte» Kunstfelden 2 Rheinfelden 2008
Oel auf Folie 270 x 150 cm

Installation «Bildorte» Kunstfelden 2 Rheinfelden 2008
Oel auf Folie 270 x 150 cm
Thomas Ritz zeigt seine neuesten Werke in der Ausstellung blue apricots
vom 13. April bis zum 18. Juni 2011
Letzte Ausstellung: other moments 8. April - 16. Mai 2009
1966 geboren in Basel, lebt und arbeitet in Basel
1982 bis 1987 Studium an der Hochschule für Gestaltung Basel
In situ – Vom Ort der Bilder Thomas Ritz Malerei und Zeichnung zielt auf ein Stillstellen von gegenläufigen Bewegungen: Die Schaukel schwingt noch leicht im Wind nach. Das spärliche Gras einer Böschung zieht sich mäandernd ins Weite. Das tintige Dunkel überdeckt langsam entschwindende Gestirne. Seine Arbeiten changieren zwischen Erscheinen und Entschwinden. In der Malbewegung mit Pigment, Öl, Wachs oder Graphit folgen die Augen stets dem davoneilenden Gestus der Hand. Dies geschieht so lange, bis Sehen und Bezeichnen – wie im «Umschlagpunkt» der Schaukel – deckungsgleich werden.
Die Bilder von Thomas Ritz situieren sich genau an dieser Nahtstelle zwischen verschiedenen Bewegungsrichtungen. Sie brechen deren Übergänge auf und dehnen sie aus. Auf diese Weise werden Fernseher, Bett, Vogel, Löffel und Sessel zu Chiffren für einen Blick, der ins Bild hinein und vor das Bild zurückgeführt wird. Dadurch sind die Dinge in den Bildern von der Sichtbarkeit der Alltagsdinge abgetrennt. Sie fallen in einen «Zwischenraum», in dem sie erinnert und erfunden sind.
Die Arbeiten von Thomas Ritz setzen auch die Bilderzählung in ein zeitliches Dazwischen. Das Bild ereignet sich in den Worten von Thomas Ritz gerade in diesem «Makel». Es lässt bewusst offen, ob alles schon geschehen ist oder erst noch geschehen wird. Darum zerlegt sein Malen und Zeichnen den Gegenstand parallel zu dessen Konstruktion.
Einzelausstellungen
'blue apricots' mitart gallery Basel | 2011 |
'other moments' mitart gallery Basel | 2009 |
Galleria Graziosa Giger Leuk-Stadt | 2006 |
Galleria Graziosa Giger Leuk-Stadt | 2002 |
Fabian & Claude Walter Galerie Basel/Zürich, Katalog | 2000 |
Fabian & Claude Walter Galerie Basel/Zürich, Katalog | 1995 |
Fabian & Claude Walter Galerie Basel/Zürich | 1992 |
ARK Ausstellungsraum Klingenthal Basel | 1990 |
'Verschwinden' Fabian & Claude Walter Galerie Basel/Zürich | 1989 |
Gruppenausstellungen Auswahl
Aktuelle Kunst aus Basel . Museum am Burghof Lörrach | 2011 |
venti stelle . mitart gallery Basel | 2010 |
Galerie Uecker & Uecker Basel mit Martin Raimann | 2008 |
«Bildorte» Kunstfelden 2: Rauminstallation | 2008 |
Kunst Zürich 08 bei Edition Hirschkuh | 2008 |
Städtische Galerie Stapfelhaus Weil am Rhein | 2008 |
Musée des Beaux-Arts Villa Steinbach Mulhouse | 2007 |
Projektraum M54 Basel | 2006 |
Kunstrapport Lausen | 2006 |
ARK Ausstellungsraum Klingenthal Basel | 2005 |
Mühldorfer Kunstausstellung München mit A. Unterstrasser u. A. Nebmaier | 2004 |
ARK Ausstellungsraum Klingenthal Basel | 2004 |
ARK Ausstellungsraum Klingenthal Basel | 2003 |
«Splendid Isolation?» Projektraum M54 Basel | 2001 |
Gundeldinger Ausstellungsraum Basel | 2000 |
«Von Malerei bis Multimedia» Haus der Kunst München | 1999 |
Galerie Hafner St. Gallen | 1998 |
Galerie Gisèle Linder Basel, mit A. Gjoia | 1987 |
Publikationen
«Parabeln der alltäglichen Beschädigung» Text H. Renggli | 1990 |
«Verschwinden» Text Thomas Ritz | 1989 |
«Mit sich selbst verlängert» Text M. Brauchbar ZEIG Verlag | 1988 |
«Am dünnen Horizont» Text M. Brauchbar ZEIG Verlag | 1987 |
«Schattenerbe» Text Adrian Kohler ZEIG Verlag (Eigenverlag) | 1987 |
«Die Stadt» Text M. Brauchbar ZEIG Verlag | 1986 |
Ankäufe in private und staatliche Sammlungen
Auszeichnungen: ARK Basler Kunstpreis 2001; Förderpreis der Rheinischen Wirtschaft 1995