
Wald 2003
Oel auf Leinwand 112 x 91 cm

Wald 2002
Oel auf Leinwand 150 x 125 cm


Letztes Licht 2003
Oel auf Leinwand 130 x 160 cm


Lichtung 1997
Oel auf Leinwand 127 x 91 cm

Felsige Lichtung 2003
Oel auf Leinwand 112 x 91 cm


Hochplateau 2000
Oel auf Leinwand 195 x 150 cm

Ruine in der Dämmerung 2003
Oel auf Leinwand 54 x 64.5 cm


Strategisches Bauwerk 2003
Oel auf Leinwand 46 x 55 cm
nächste Ausstellung 21. März - 28.April 2012
letzte Ausstellung opus landscape 2. Juni - 3. Juli 2010
Tramèrs Malerei verarbeitet vielfältige formale und geistesgeschichtliche Aspekte im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. In seinem Werk lassen sich vor allem unterschiedliche Einflüsse der europäischen Kunst der Landschaftsauffassung nachweisen. Tramèr verdichtet Naturphänomene zum 'Typ' des 'Imaginierten Bildraums', worin sich die Malerei nuancenreich entfaltet. Empfindungen von Erhabenheit und Sehnsucht werden Ausdruck des Widerstands gegen die Verobjektivierungsansprüche der Gegenwart.
Aktennotiz . Mit meinen Arbeiten vertrete ich kein Konzept, keine Ideen, keine Manifeste. Ich bin einzig Vertreter des universalen Anspruchs auf die Freiheit des Subjekts, des Empfindens, des Gemüthaften, des Seelischen, gegen alle inneren und äusseren Widerstände. Mein Vertrauen in die Mittel und Möglichkeiten der Malerei, ihre Tiefen auszuloten, ist ungebrochen. Die Quelle der Formgesetze ist nicht versiegt. Das Sujet ist entscheidend, aber ohne alleinigen Rechtsanspruch. Es sind die darin eingewirkten Formgedanken, die analog zur Erdtektonik, zu Erscheinungen von Licht und Schatten die Harmonik und den Bildaufbau bestimmen. Die Gedanken kreisen um das subjektiv Empfundene jenseits von Zeitgeist und kollektiven Phantasmagorien. Ich reklamiere die Freiheit, es so zu machen, wie es hier geschieht, obwohl die Entwicklung der letzten hundertfünfzig Jahre eigentlich verlangt, den unablässigen Fortschritt auch in der bildenden Kunst zu suchen. Ich stelle mich nicht dagegen. Aber ich konstruiere ihn nicht. Die Moderne ist in einem riesigen Lärm verdämmert. Ihre Utopien und ihr revolutionäres Pathos sind den Kategorien des Ordnens und Etikettierens überantwortet. Instinktiv setzte ich meinen ersten Punkt, die erste zaghafte Linie, irgendwo vor Cézanne. Vielleicht reicht die Zeit noch, den Weg der eigenen Revolution des Sehens und der Wahrnehmung unabhängig zu erfahren. Es gilt zunächst, ein Bild zu formulieren, für das ich mich nicht zu schämen brauche, verlässlich und solid. Ich scheue mich nicht, Mimesis und Linearität weiterzuverfolgen, schlicht, weil es mir Grund zur Freude ist. Es gibt keine Veranlassung, zu den dargestellten Motiven auf Distanz zu gehen. Was sollte noch weiter dazugetan werden? Es gibt heute auch viele andere Möglichkeiten. Keine hat Ausschliesslichkeitscharakter. Aber das Gestische, Wilde, Exzentrische, Dekonstruktive, …diese Äcker bearbeiten andere. Ich will die Stille sichtbar werden lassen. Wenn daraus ein Bild entsteht, das eine geistige Gravitation erzeugt, insofern das Bild gelungen ist und seine malerischen Mittel lebensvoll sind, ist das, was Bilderkunst zu erreichen vermag, gelungen. Es ist keine Andacht vonnöten in betulicher Dämmerstunde. Sonst müsste man von einer Täuschung ausgehen, von einer Projektion.
Stephan Jon Tramèr wohnt in Basel, arbeitet in der 'Fabrik culture' de Hégenheim F
Matur am Humanistischen Gymnasium
Fachklasse 'Lehramt für Bildende Kunst an der Schule für Gestaltung Basel
Studium der Maltechniken Hochschule für Bildende Künste HdK Berlin
Gruppenausstellungen
venti stelle . mitart gallery Basel | 2010 |
Jahresausstellungen der Basler Künstler und der 'Regionale' | 1982-2004 |
Kunst bei Sandoz | |
Galerie Reitz Riehen | |
Berowergut Riehen | |
Galerie Mesmer Basel | |
Kulturzentrum Seedamm Pfäffikon | |
Kulturzentrum Gwatt Thun |
Einzelausstellungen
opus landscape . mitart galerie Basel | 2010 |
Galerie Münsterberg Basel | |
Galerie Hiemesch Basel | |
Galerie 89 Aarwangen | |
Kunstraum Riehen | |
Galerie Carzaniga Basel |