Wald  2003

Oel auf Leinwand  112 x 91 cm

Wald  2002

Oel auf Leinwand  150 x 125 cm

Letztes Licht  2003

Oel auf Leinwand  130 x 160 cm

Lichtung  1997

Oel auf Leinwand  127 x 91 cm

Felsige Lichtung  2003

Oel auf Leinwand  112 x 91 cm

Hochplateau  2000

Oel auf Leinwand  195 x 150 cm

Ruine in der Dämmerung  2003

Oel auf Leinwand  54 x 64.5 cm

Strategisches Bauwerk   2003

Oel auf Leinwand  46 x 55 cm

up down

Stephan Jon Tramèr

 

Ausstellung  ad naturam  5. September - 11. Oktober 2014

Ausstellung  zwischen himmelslinien  21. März - 28. April 2012

Ausstellung  opus landscape  2. Juni - 3. Juli 2010

 

Tramèrs Malerei verarbeitet vielfältige formale und geistesgeschichtliche Aspekte im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. In seinem Werk lassen sich vor allem unterschiedliche Einflüsse der europäischen Kunst der Landschaftsauffassung nachweisen. Tramèr verdichtet Naturphänomene zum 'Typ' des 'Imaginierten Bildraums', worin sich die Malerei nuancenreich entfaltet. Empfindungen von Erhabenheit und Sehnsucht werden Ausdruck des Widerstands gegen die Verobjektivierungsansprüche der Gegenwart.

 

Aktennotiz . Mit meinen Arbeiten vertrete ich kein Konzept, keine Ideen, keine Manifeste. Ich bin einzig Vertreter des universalen Anspruchs auf die Freiheit des Subjekts, des Empfindens, des Gemüthaften, des Seelischen, gegen alle inneren und äusseren Widerstände. Mein Vertrauen in die Mittel und Möglichkeiten der Malerei, ihre Tiefen auszuloten, ist ungebrochen. Die Quelle der Formgesetze ist nicht versiegt. Das Sujet ist entscheidend, aber ohne alleinigen Rechtsanspruch. Es sind die darin eingewirkten Formgedanken, die analog zur Erdtektonik, zu Erscheinungen von Licht und Schatten die Harmonik und den Bildaufbau bestimmen. Die Gedanken kreisen um das subjektiv Empfundene jenseits von Zeitgeist und kollektiven Phantasmagorien. Ich reklamiere die Freiheit, es so zu machen, wie es hier geschieht, obwohl die Entwicklung der letzten hundertfünfzig Jahre eigentlich verlangt, den unablässigen Fortschritt auch in der bildenden Kunst zu suchen. Ich stelle mich nicht dagegen. Aber ich konstruiere ihn nicht. Die Moderne ist in einem riesigen Lärm verdämmert. Ihre Utopien und ihr revolutionäres Pathos sind den Kategorien des Ordnens und Etikettierens überantwortet. Instinktiv setzte ich meinen ersten Punkt, die erste zaghafte Linie, irgendwo vor Cézanne. Vielleicht reicht die Zeit noch, den Weg der eigenen Revolution des Sehens und der Wahrnehmung unabhängig zu erfahren. Es gilt zunächst, ein Bild zu formulieren, für das ich mich nicht zu schämen brauche, verlässlich und solid. Ich scheue mich nicht, Mimesis und Linearität weiterzuverfolgen, schlicht, weil es mir Grund zur Freude ist. Es gibt keine Veranlassung, zu den dargestellten Motiven auf Distanz zu gehen. Was sollte noch weiter dazugetan werden? Es gibt heute auch viele andere Möglichkeiten. Keine hat Ausschliesslichkeitscharakter. Aber das Gestische, Wilde, Exzentrische, Dekonstruktive, …diese Äcker bearbeiten andere.  Ich will die Stille sichtbar werden lassen. Wenn daraus ein Bild entsteht, das eine geistige Gravitation erzeugt, insofern das Bild gelungen ist und seine malerischen Mittel lebensvoll sind, ist  das, was Bilderkunst zu erreichen vermag, gelungen. Es ist keine Andacht vonnöten in betulicher Dämmerstunde. Sonst müsste man von einer Täuschung ausgehen, von einer Projektion.

© Stephan Jon Tramèr  2010

 

Stephan Jon Tramèr wohnt in Basel, arbeitet in der 'Fabrik culture' de Hégenheim F

Matur am Humanistischen Gymnasium

Fachklasse 'Lehramt für Bildende Kunst an der Schule für Gestaltung Basel
Studium der Maltechniken Hochschule für Bildende Künste HdK Berlin

 

Gruppenausstellungen

venti stelle . mitart gallery Basel

2010

Jahresausstellungen der Basler Künstler und der 'Regionale'

1982-2004

Kunst bei Sandoz

Galerie Reitz Riehen

Berowergut Riehen

Galerie Mesmer Basel

Kulturzentrum Seedamm Pfäffikon

Kulturzentrum Gwatt Thun

 

Einzelausstellungen

ad naturam . mitart galerie Basel

2014

zwischen himmelslinien . mitart galerie Basel

2012

opus landscape . mitart galerie Basel

2010

Galerie Münsterberg Basel

Galerie Hiemesch Basel

Galerie 89 Aarwangen

Kunstraum Riehen

Galerie Carzaniga Basel