
Hummer 2005
Öl auf Leinwand 70x 90 cm

Variation (Garnele) 2008
Öl auf Leinwand 24 x 30 cm

Natura morta (Widder) 2003
Öl auf Leinwand 150 x 180 cm

Schädel 2009
Öl auf Leinwand 24 x 30 cm

Variation (Schädel) 2008
Öl auf Leinwand 24 x 30 cm

Observatorium 2008
Öl auf Leinwand 24 x 30 cm

Phobos 2007
Öl auf Leinwand 24 x 30 cm


Johannes oder Salomé 2008
Öl auf Leinwand 30 x 24 cm
Jan Czerwinski zeigt neueste Werke in der Ausstellung kassiopeia vom 13. Oktober bis zum 13. November 2010
geboren in Singen am Hohentwiel (D), Doppelstaatsbürgerschaft CH / D | 1966 |
Erste Ausstellungsbeteiligung | 1988 |
Bezug eines Ateliers der Stiftung BINZ 39 in Zürich | 1996 |
Werkbeitrag für bildende Kunst des Kanton Zürich | 1998 |
Teilnahme am „Projectspace“, Balcik, Bulgarien | 2000 |
Werkbeitrag für bildende Kunst des Kanton Zürich | 2000 |
Seit 2000 Dozent für Malerei an der Kunstschule Wetzikon | 2000 |
... im Schädel entsteht und vergeht alles genau wie im Weltall - Kometen, Epochen, alles wird und vergeht in seinen Vorstellungen
. Mein Interesse gilt besonders den Dingen, die am Rande unserer Erfahrbarkeit stehen, die sich an den Rändern unserer Welt befinden oder eine Art Symbol für ebendies sind. So beschäftige ich mich mit seit Jahren mit Schädeln, schon lange mit Monden und seit kurzem mit dem Begriff des Observatoriums.
. Das Observatorium, auf Bergrücken zwischen Erde und Himmel, erweitert unseren Blick auf die äusseren Welten. Der Blick durch die Teleskope ist ein Blick ins Jenseitige, jenseitig im Sinn unsereres persönlichen Wahrnehmungsvermögens. So wie der Blick ins äussere Kosmos ist die Innenschau in das eigene Universum im Kopf auch immer ein Blick ins Dunkle. Je länger ich aber hineinschaue, desto mehr sehe ich. Malerei ist für mich eine Art Observatorium für Innenwelten, sie ermöglicht mir besondere eigene Beobachtungen für andere betrachtbar zu machen.
. Der Schädelknochen ist der Rand, an dem das äussere und das innere Erleben aufeinandertreffen. Der Schädel ist das Zeichen für den Übergang Leben-Tod schlechthin, den Rand über den wir nicht hinwegsehen können, der aber genau deshalb so viel Projektionsfläche für Wünsche und Ängste bietet*. Schädel sind still, Malerei ist eine stille Tätigkeit, deshalb ziehen sie mich in ihren Bann. Meine Bilder sollen ja auch nicht geschwätzig sein, kein plakatives Grausen, entsetztes Aufschreien auslösen. Sie sollen eher sein, wie einen tiefes, kaum hörbares Grollen. Unheimlich-schöne Basstöne, sozusagen**. Schädel stehen für das Ende der uns erfassbaren Zeit, stehen für die totale Verlangsamung, nicht für hektische Geschäftigkeit (auch das eine Analogie zur Malerei in ihrem Verhältnis zur Medienbilderflut). Mit den Monden und Asteroiden verhält es sich ähnlich. Sie sind vordergründig nicht attraktiv, sie sind unbelebt, verändern sich deshalb weniger als ein belebter Planet. Sie ziehen stoisch ihre Bahn, warten auf einen Meteoriten, der sie alle 10 000 Jahre trifft, um ihr Aussehen neu zu formen. Prächtige Krater, Risse und Gebirge entstehen. Über die Ähnlichkeiten der Oberflächen von Monden und Schädeln habe ich schon ausführliche Arbeiten gemacht.
. In der Malkunst des Zen-Buddhismus*** ist ein Bild gut, wenn es abgründige Tiefe besitzt, schlicht ist und doch einen unweltlichen, losgelösten Zug hat. Meine Malerei so zu beschreiben, gefällt mir im Moment am besten. Und jetzt gehe ich wieder ins Observatorium – schauen und malen!
Einzelausstellungen
'Cranial Mountains' Sam Scherrer Zürich | 2011 |
| 2010 |
„Observatorium“ Bollag Galleries Zürich | 2009 |
„Hummermonde, Schädelblumen“ Galerie Stephan Witschi Zürich | 2007 |
Galerie Schwind Frankfurt am Main | 2006 |
Galerie Stephan Witschi Zürich | 2005 |
„Analogie: Schädel / Monde“ Künstlerbund Tübingen D | 2005 |
Galerie Schedler Zürich / Warth | 2003 |
Galerie Schwind Frankfurt am Main | 2003 |
Lehman & Leskiw Fine Arts Toronto Kanada | 2003 |
Phtalo Gallery Vancouver Kanada | 2003 |
Soloshow Messe ArtFrankfurt Galerie Schedler Zürich | 2002 |
Soloshow Messe kunst2000 Zürich bei Galerie Schedler Zürich | 2000 |
Galerie Schedler Zürich | 1999 |
Galerie Schedler Warth | 1997 |
Gruppenausstellungen . Kunstmessen Auswahl
venti stelle . mitart gallery Basel | 2010 |
"Catch of the Year" Dienstgebäude Zürich | 2009 |
Messe Art Fair21 Köln bei Strychnin Gallery Berlin | 2009 |
Galerie Schwind Frankfurt und Leipzig | 2009 |
„Accrochage“ Bollag Galleries Zürich | 2009 |
Messe Kunst Zürich 2009 bei Bollag Galleries Zürich | 2009 |
„Minimale“ Alpineum Produzentengalerie Luzern | 2009 |
„Heroes for one Night“ Minimuseum Vigano Rapperswil CH | 2009 |
„Do you Nomi?“ Strychnin Galerie Berlin | 2009 |
„Blick Dicht“ Bollag Galleries Zürich | 2009 |
Messe Kunst Zürich 2008 bei Bollag Galleries Zürich | 2009 |
„Im Überfluss“ Bollag Galleries Zürich | 2007 |
Kunstszene Zürich Toniareal mit Gähler Weilenmann Rüegg Leyeler | 2007 |
Neueröffnung Galerie Stephan Witschi Zürich | 2006 |
„Lokale Aufhellungen“ Helmhaus Zürich | 2005 |
Messe MilanArt Mailand I bei Galerie Schwind Frankfurt | 2004 |
Messe Artfair Toronto CDN bei Lehman & Leskiw Fine Arts Toronto | 2004 |
„value sells values“ Ausstellungsraum 25 Zürich | 2000 |
Messe ArtFrankfurt bei Galerie Schwind Frankfurt | 2000 |
„Zeichnungen“ Galerie Schedler Zürich | 2000 |
Kunstszene Zürich Toniareal mit Gähler Weilenmann Rüegg Leyeler Archetti | 2000 |
„Museumsshop“ Shed im Eisenwerk Frauenfeld CH | 2000 |
„project space“ Nationale Galerien Balcik und Sofia Bulgarien | 2000 |
„Maler/innen“ Stiftung BINZ39 Zürich | 1999 |
Publikationen
„Paintings that creep“ bei Korero Books herausgegeben von Yasha Young | 2009 |
„Lexikon der phantastischen Kunst“ Gerhard Habarta Wien | 2009 |
Katalog zur Jubiläumsausstellung der Galerie Schwind Frankfurt | 2009 |
„Supermalbuch“ herausgegeben zusammen mit Mara Müller und unter Beteiligung von 63 Künstler/innen im Bilgerverlag Zürich | 2003 |
Katalog zur Ausstellung in der Galerie Schwind Frankfurt D | 2003 |
Katalog zum Project-space Balcik | 2000 |
Bilder in privaten und öffentlichen Sammlungen . Bank Julius Bär . Credit Suisse . Jacobs Museum Zürich . Sammlung Bosshard